Startseite / Neuigkeiten / Spannender Austausch beim 3. Land.Digital-Vernetzungstreffen

Am 14. und 15.06.2021 kamen die Land.Digital-Projekte wieder virtuell zusammen.

Nach einem dreiviertel Jahr kamen die im Rahmen des Fördervorhabens „Land.Digital“ unterstützten Projekte erneut zu einem virtuellen Vernetzungstreffen zusammen. Eine Kombination aus Gruppenarbeit, Impulsvorträgen, Umfragen und Diskussionen sorgte für einen spannenden und lehrreichen Austausch. Im Mittelpunkt standen hierbei Fragen zur Verstetigung der Projekte sowie die Präsentation und Erprobung bereits entwickelter Tools, Websites und Apps.

Unterschiedliche Projekte – ein gemeinsames Ziel: die Verstetigung

Alle Land.Digital-Projekte entwickeln und erproben Lösungen für den ländlichen Raum. Dabei konzentrieren sie sich auf unterschiedliche Regionen und Lebensbereiche, zum Beispiel Gesundheit, Co-Working, Mobilität und Nahversorgung. In der ersten Gruppenarbeit des Vernetzungstreffens ging es um Herausforderungen und Ideen in Bezug auf die Verstetigung der Projekte. Denn eine entwickelte Website, Plattform oder App soll selbstverständlich auch nach Ende der Förderung noch langfristig attraktiv sein und genutzt werden. Dafür muss sie stetig gepflegt und weiterentwickelt werden. Welche Optionen sich bieten – beispielsweise welche Kooperationspartner hilfreich sein könnten – darüber diskutierten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen. Gerade durch den unterschiedlichen Fortschritt der Projekte entstand dabei ein spannender Dialog.

Impulsvorträge sorgten für den Blick über den Tellerrand

Den Blick über den Tellerrand förderten schließlich mehrere Impulsvorträge. So erhielten alle Teilnehmenden beispielsweise einen Einblick in das Modellvorhaben „Smarte.Land.Regionen“. Insgesamt 7 Landkreise erproben hier als Modellregionen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) digitale Tools für ein besseres Leben auf dem Land. Ein weiterer Vortrag offenbarte einen Blick auf den ländlichen Raum aus verschiedenen Perspektiven. Schließlich präsentierte sich mit der Rescue-App das abgeschlossene Projekt „DICTUM Rescue Königslutter“, vertreten durch die aidminutes GmbH, als erfolgreiches Beispiel eines Land.Digital-Projekts. Die App ermöglicht es Rettungskräften, in Notfallsituationen mit nicht-deutschsprachigen Patienten zu kommunizieren. Hierbei wurde deutlich, wie Technologien mit den Bedürfnissen von Nutzerinnen und Nutzern in Einklang gebracht werden sollten.

Websites und Apps im Test

Verschiedene Projekte der Fördermaßnahme Land.Digital haben bereits Webseiten und Apps oder zumindest Prototypen entwickelt. Auch im Projekt DiNeNa liegt bereits ein Prototyp für den Online-Marktplatz vor. Am zweiten Veranstaltungstag stellten mehrere Projekte ihre digitalen Tools vor – darunter bremke.digital, ILE.digital und Apotheke 2.0. Die jeweiligen Projektteams präsentierten die technischen Lösungen nicht nur – manche Tools durften auch ausprobiert werden. Schließlich ging es natürlich darum, sich über die Vor- und Nachteile der technischen Umsetzung sowie neue Ideen für die jeweiligen Systeme auszutauschen.

Mit neuen Ideen zurück an die Arbeit

Nach anderthalb Tagen virtuellen Austauschs ging auch dieses Vernetzungstreffen zuende. Das DiNeNa-Projektteam kehrt mit vielen neuen Ideen an die Unterstützung unserer Partner-Dorfläden und die Weiterentwicklung des Online-Marktplatzes zurück. Zusätzlich wollen wir den Austausch mit den anderen Land.Digital-Projekten fortsetzen und freuen uns schon auf das nächste Treffen.

Zum Hintergrund des Vernetzungstreffens

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ stammt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE). Es fördert Projekte, die das Leben auf dem Land mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien verbessern wollen. Näheres zur Fördermaßnahme erfahren Sie beim BMEL. Organisiert haben das Vernetzungstreffen die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Projektträgerin und die Quaestio Forschung & Beratung GmbH.