Wir sind das Team vom Projekt Digitales Netzwerk Nahversorgung (DiNeNa), einem Pilotprojekt der Hochschule Harz. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Landkreis Harz und der Hochschule Harz. Lesen Sie hier über unser Vorhaben, unsere Ziele und das Team hinter all dem.

Das Projekt DiNeNa stellt sich vor

Eine schrumpfende und alternde Bevölkerung, ausgedünnte Infrastruktur – der ländliche Raum hat mit einigen Herausforderungen zu tun. Dabei entdecken heute insbesondere Familien das Leben auf dem Land für sich. So hat der ländliche Raum mit einigen Vorzügen zu punkten. Doch wie steht es mit der wohnortnahen Versorgung?

Wer auf dem Land lebt, wird die Situation kennen: Zu Fuß einkaufen, das ist immer seltener möglich. So mussten in den letzten Jahren zahlreiche Dorfläden schließen. Die Konkurrenz durch Supermärkte ist groß. Auch die regionalen Erzeuger haben Schwierigkeiten, ihre Waren vor Ort zu vertreiben. Die neueren Entwicklungen lassen aber auf Gutes hoffen: Allgemein ist das Interesse der Verbraucher an regionalen Produkten zunehmend. Zudem entstanden in den letzten Jahren in einigen Gemeinden tolle Konzepte, um die Nahversorgung im ländlichen Raum zu sichern oder sogar wiederaufzuleben. Für manche mag dies wie ein Widerspruch zur zunehmend digitalen Welt erscheinen. Denn gerade Online-Kanäle werden in allen Lebensbereichen – so auch beim Einkauf – zunehmend bedeutsam.

Digitale Lösungen für die Nahversorgung

Wie kann die Nahversorgung von all den Entwicklungen profitieren? Wie kann sie langfristig nachhaltig und wirtschaftlich sein? – Wir finden, Nahversorgung und Digitalisierung müssen Hand in Hand gehen. Mehr noch: Nahversorgung kann von Digitalisierung profitieren. Dabei wollen wir unterstützen und mit Anbietern, Bürgern und Kommunen digitale Lösungen erproben.

… wollen wir neue digitale Vertriebs- und Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der Region erproben. Auf diese Weise können Anbieter nicht nur neue Zielgruppen erreichen, sondern auch effektiver in der vermarkten. Neben unserer kostenfreien Unterstützung jedes einzelnen Anbieters ist der Austausch untereinander ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Beispielsweise entwickeln wir derzeit mit Erzeugern der Region einen regionalen Online-Marktplatz. Dorfläden unterstützen wir wiederum beim Aufbau von Online-Shops.

… wollen wir die Angebote erweitern und den regionalen Einkauf ansprechender und einfacher machen. Das Leben auf dem Land soll durch verbesserte Nahversorgung angenehmer und attraktiver werden. Gemeinsam mit der Bevölkerung wollen wir die Nahversorgung verbessern und die entwickelten Konzepte ausprobieren.

Beispielsweise wollen wir demnächst mit Bürgerinnen und Bürgern unseren regionalen Online-Marktplatz aus Käufersicht testen, bevor dieser „live“ geschaltet wird.

… soll es möglich werden, sich über ansprechende, moderne Nahversorgung zu profilieren und ihre Einwohner zu einer stärkeren Verbundenheit mit der Region führen. Zentral hierfür sind Netzwerke, mit denen Synergien und Innovationen erst geschaffen werden können.

Der Landkreis Harz ist Mit-Förderer des Projekts DiNeNa. Die Gemeinden Osterwieck und Huy sind als Partner im Projekt DiNeNa dabei.

… bieten sich Möglichkeiten, an der Nahversorgung im ländlichen Raum mitzuwirken. Lassen Sie uns miteinander Wünsche, Probleme und Erfahrungen austauschen. Vielleicht möchten auch Sie sich an der Entwicklung von Versorgungsnetzwerken beteiligen?

Melden Sie sich gern bei uns.

Sie wollen mitmachen oder wünschen mehr Informationen?

Kontaktieren Sie uns!

Netzwerke für die Nahversorgung

Im Projekt DiNeNa der Hochschule Harz beschäftigen wir uns auch damit, wie Netzwerke von Produzenten, Händlern und anderen Dienstleistern dafür genutzt werden können, die (logistischen) Herausforderungen der Nahversorgung zu bewältigen. Wir möchten herausfinden, wie die wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln so einfach, nachhaltig und wirtschaftlich wie möglich gestaltet werden kann.

Als eines von 61 Projekten, die im Rahmen der Fördermaßnahme Land.Digital vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziert werden, sind wir bereits Teil eines großen Netzwerks. Der Erfahrungs- und Ideenaustausch mit den anderen Projekten spielt für uns eine große Rolle. Lesen Sie hier über das vergangene Vernetzungstreffen.

Das Team hinter DiNeNa

Foto von Andrea Heilmann

„Für mich ist der Aufbau von Netzwerken ein ganz zentraler Faktor. Erst wenn Produzenten und Händler sowie die Kommunen zusammenarbeiten, kann nachhaltige Nahversorgung entstehen. Dabei wollen wir als Hochschule Harz unterstützen.“

Prof. Dr. Andrea Heilmann, Projektleiterin

Foto von Thomas Leich

„Ich kenne die Bedenken von Menschen, wenn es darum geht, sich mit neuer Software vertraut zu machen. Wir können ihnen aber schnell die Angst davor nehmen, indem wir uns gemeinsam an die digitalen Kanäle herantasten.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich, Projektleiter

Foto von Oliver Otto

„Für mich ist es wichtig, die Wünsche und Bedenken der Anbieter-, aber auch der Kundenseite zu erfahren. Wir wollen schließlich, dass die Lösungen am Ende auch einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten und wahrgenommen werden.“

Oliver Otto, Projektmitarbeiter

Foto von Anja Klinner

„Ich finde es toll, wenn Erzeuger und Händler uns begeistert von ihren Unternehmen und Zukunftsplänen erzählen. Aber auch wenn diese bei manchen noch nicht so konkret sind – durch den Austausch über die eigenen Erfahrungen kommt man wieder auf neue Ideen.“

Anja Klinner, Projektmitarbeiterin

Foto von Andrea Heilmann

Prof. Dr. Andrea Heilmann, Projektleiterin

„Für mich ist der Aufbau von Netzwerken ein ganz zentraler Faktor. Erst wenn Produzenten und Händler sowie die Kommunen zusammenarbeiten, kann nachhaltige Nahversorgung entstehen. Dabei wollen wir als Hochschule Harz unterstützen.“

Prof. Dr. Andrea Heilmann
Foto von Thomas Leich

Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich, Projektleiter

„Ich kenne die Bedenken von Menschen, wenn es darum geht, sich mit neuer Software vertraut zu machen. Wir können ihnen aber schnell die Angst davor nehmen, indem wir uns gemeinsam an die digitalen Kanäle herantasten.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich
Foto von Oliver Otto

Oliver Otto, Projektmitarbeiter

„Für mich ist es wichtig, die Wünsche und Bedenken der Anbieter-, aber auch der Kundenseite zu erfahren. Wir wollen schließlich, dass die Lösungen am Ende auch einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten und wahrgenommen werden.“

Oliver Otto
Foto von Anja Klinner

Anja Klinner, Projektmitarbeiterin

„Ich finde es toll, wenn Erzeuger und Händler uns begeistert von ihren Unternehmen und Zukunftsplänen erzählen. Aber auch wenn diese bei manchen noch nicht so konkret sind – durch den Austausch über die eigenen Erfahrungen kommt man wieder auf neue Ideen.“

Anja Klinner